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Volta_(Fluss)Volta (Fluss)
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Volta
Daten
Lage Ghana, Burkina Faso
Flusssystem Volta
Ursprung Zusammenfluss von Schwarzem und Weißem Volta
8° 38′ 55″ N, 0° 58′ 57″ W
Mündung Golf von Guinea (Atlantik)Koordinaten: 5° 46′ 16″ N, 0° 40′ 23″ O
5° 46′ 16″ N, 0° 40′ 23″ O
Mündungshöhe m

Länge 1500 km
Einzugsgebiet 398.390 km²[1]
Abfluss am Pegel Senchi[2]
AEo: 394.995 km²
Lage: 111 km oberhalb der Mündung
NNQ
MQ
Mq
HHQ
9 m³/s
1106 m³/s
2,8 l/(s km²)
12.490 m³/s
Durchflossene Stauseen Volta-See
Einwohner im Einzugsgebiet 23.924.622 (2010)[3]

Der Volta südlich des Akosombo-Staudamms. Adomi-Brücke

Schwarzer, Roter und Weißer Volta sowie der vereinigte Fluss.

Schwarzer Volta
Mouhoun; Oberlauf: Dienkoa
Lage Burkina Faso, Ghana, Grenze zur Elfenbeinküste
Flusssystem Volta
Abfluss über Volta → Golf von Guinea
Quelle als Dienkoa im Naturschutzgebiet Forêt classée de la Source du Mouhoun, Burkina Faso
10° 51′ 24″ N, 4° 51′ 39″ W
Zusammenfluss in Ghana mit dem Weißen Volta (Nakambé) zum Volta
8° 38′ 55″ N, 0° 58′ 57″ W

Länge 1352 km
Weißer Volta
Nakambé
Lage Burkina Faso, Ghana
Flusssystem Volta
Abfluss über Volta → Golf von Guinea
Quelle östlich von Ouahigouya, Burkina Faso
13° 57′ 6″ N, 2° 4′ 34″ W
Zusammenfluss in Ghana mit dem Schwarzen Volta (Mouhoun) zum Volta
8° 38′ 55″ N, 0° 58′ 57″ W

Durchflossene Stauseen Bagré-Stausee, Ziga-Stausee
Roter Volta
Nazinon
Lage Burkina Faso (Mündung in Ghana)
Flusssystem Volta
Abfluss über Volta → Golf von Guinea
Quellgebiet nahe Ouagadougou, Burkina Faso
12° 7′ 41″ N, 1° 59′ 9″ W
Mündung in Ghana in den Weißen Volta (Nakambé)
10° 33′ 32″ N, 0° 31′ 17″ W

Länge ca. 320 km

Der Volta ist ein Fluss in den Staaten Burkina Faso und Ghana in Westafrika. Zusammen mit dem Schwarzen Volta als Hauptquellfluss hat der Volta eine Länge von 1500 km.

Nach dem Fluss wurde die ehemalige französische Kolonie Obervolta benannt, das heutige Burkina Faso. Auch die Flagge Obervoltas bezog sich auf den Volta. Der Fluss selbst erhielt seinem Namen von portugiesischen Entdeckern, vielleicht weil er den weitesten Ort ihrer Erkundungen darstellte, oder aufgrund seines gewundenen Verlaufs: volta ist Portugiesisch für „Wende“.[4]

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Quellflüsse
    • 1.1 Schwarzer Volta
    • 1.2 Weißer Volta
    • 1.3 Roter Volta
  • 2 Hauptfluss
  • 3 Einzugsgebiet
  • 4 Hydrometrie
  • 5 Galerie
  • 6 Weblinks
  • 7 Weiterführende Literatur
  • 8 Siehe auch
  • 9 Einzelnachweise

Quellflüsse

Der Volta hat drei Quellflüsse, welche Schwarzer Volta (Mouhoun), Roter Volta (Nazinon) und Weißer Volta (Nakambé) genannt werden. Alle drei entspringen in Burkina Faso.

Schwarzer Volta

Der Schwarze Volta oder Mouhoun entspringt im Westen von Burkina Faso, im Naturschutzgebiet Forêt classée de la Source du Mouhoun zwischen Orodara und Banfora, und hat eine Länge von 1352 km. Ein Teil der Grenze zwischen Ghana und Elfenbeinküste sowie Ghana und Burkina Faso wird durch den Schwarzen Volta gebildet.

Nebenflüsse des Schwarzen Volta: Sourou, Grand Balé, Bougouriba, Poni

Weißer Volta

Der Weiße Volta oder Nakambé entspringt in Burkina Faso, östlich von Ouahigouya und ist etwa 900 km lang. Im Süden Burkina Fasos, nahe Zabré wird er zum Bagré-Stausee aufgestaut. Er mündet in Ghana in den Voltasee.

Nebenflüsse des Weißen Volta: Massili

Roter Volta

Der Rote Volta oder Nazinon hat seinen Ursprung ebenfalls in Burkina Faso in der Nähe von Ouagadougou und fließt in südlicher Richtung nach Ghana, wo er nach etwa 320 km von rechts in den Weißen Volta mündet.

Nebenfluss des Roten Volta: Sissili

Hauptfluss

Nahe der großen Handelsstadt Salaga in Ghana vereinigen sich die drei Quellflüsse. Der Hauptfluss wird am Akosombo-Staudamm zum Volta-See aufgestaut und fließt dann nach Südosten. Er mündet, rechts die Lagune von Ada bildend, links mit der Lagune von Keta verbunden, über eine große Barre mit starker Brandung (Kalema) in den Golf von Guinea.

Die enormen Brecher an den Untiefen seiner Mündung traten früher (d. h. vor der Erbauung des Akosombo-Staudamms in den 1960er Jahren) jahreszeitlich schwankend im Zusammenspiel mit Gezeitenströmungen und Winden auf. Die Gezeiten an der Meeresküste wirkten sich damals bis etwa auf die Höhe von Malfi aus, das ca. 36 km von der Mündung flussaufwärts gelegen ist.

Wie Nil und Niger, so hatte auch der Volta in der Vergangenheit sein alljährliches Überschwemmungsgebiet, wo er fruchtbaren Boden hinterließ. Besonders der Bereich des untersten Flusslaufs war früher vor allem auch ein Zentrum der Kochsalz-Produktion.

Nebenflüsse:Pendjari/Oti, Daka, Pru, Afram

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet des Volta teilt sich wie folgt auf (ausgehend von 394.000 km²[5]):

Staaten Einzugsgebiet der Landesfläche in Prozent der Fläche des Einzugsgebiets Prozent der Landesfläche
Mali 9.496 2,4 0,8
Burkina Faso 183.000 46,4 66,8
Benin 16.000 4,1 14,2
Togo 26.700 6,7 47,0
Elfenbeinküste 7.000 1,8 2,2
Ghana 152.000 38,6 63,7
Gesamt 394.196 100

Hydrometrie

Die Durchflussmenge des Volta wurde über 43 Jahre (1936–1979) in Senchi etwa 110 Kilometer flussaufwärts von der Mündung gemessen (in m³/s).

Bild anzeigen

Galerie

Weblinks

Bild anzeigen Commons: Volta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Volta River Authority

Weiterführende Literatur

  • I.B. Sutton, The Volta river salt trade: the survival of an indigenous industry, in: Journal of African History, 22 (1), 1981, S. 43–61

Siehe auch

  • Liste der längsten Flüsse der Erde

Einzelnachweise

  1. - Basin Authority (Memento des Originals vom 11. November 2014 im Internet Archive) Bild anzeigen Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.glowa.org (PDF; 4,5 MB)
  2. - Der Volta in Senchi
  3. IWMI - The Volta River Basin (2005)
  4. Volta - etymology
  5. FAO - The Volta River basin

 


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